15.03.2015, Ergebnis des Bürgerentscheides: JA-Stimmen 866, Nein-Stimmen 2929

Kein Sieg, aber ein Ausrufezeichen!

Wir akzeptieren das demokratische Votum der Bürgerinnen und Bürger beim ersten Bürgerentscheid in der Gemeinde Morbach.

Wir nehmen enttäuscht und mit Bedauern zur Kenntnis, dass ein Bestattungswald in kommunaler Trägerschaft in Morbach nicht gewollt ist.

Wir bedanken uns bei den 866 Bürgerinnen und Bürgern, die trotz aller Widrigkeiten mit “JA” gestimmt haben, und freuen uns sehr über deren Votum.

Wir bedanken uns noch einmal bei den vielen Helferinnen und Helfern, die den Bürgerentscheid erst möglich gemacht haben.

Wir bedanken uns auch bei den vielen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern.

Wir blicken nun nach vorne und verstehen die 866 “JA”-Stimmen als Auftrag, in der Sache Bestattungswald Morbach nach anderen Wegen zu suchen, damit dieses gute Fünftel bzw. knappe Viertel der Wählerinnen und Wähler nicht ungehört bleibt.

Daher laden wir alle Interessierten zu einem Treffen am 09. April 2015  ein, auf dem besprochen werden soll, wie es in der Sache Bestattungswald weiter gehen soll. Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben.

Die Ergebnisse des Bürgerentscheides haben wir nach langem Suchen auf der Homepage der Gemeinde endlich gefunden:

Anzahl

Anteil

Wahlberechtigte

8.658

Wähler/innen

3.807

44,0%

Gültige Stimmen

3.795

Ja

866

22,8%

Nein

2.929

77,2%

Quelle:

http://www.morbach.de/buerger/kommunalpolitik/wahlen/kommunalwahlen2014/ergebnisse/

 

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Eine Antwort auf 15.03.2015, Ergebnis des Bürgerentscheides: JA-Stimmen 866, Nein-Stimmen 2929

  1. Thomas sagt:

    Neuer Leserbrief im Trierrischen Volksfreund am 23. März 2015:
    Zu der Diskussion um einen Bestattungswald in Morbach “Alternativen gesucht” (TV vom 17. März) schreibt diese Leserin:
    Die Entscheidung gegen einen Bestattungswald in der Einheitsgemeinde Morbach fiel deutlich aus – gleichzeitig freue ich mich über die 866 Ja-Stimmen. Diese sind für mich Ausdruck eines Bedürfnisses nach anderen, zusätzlichen Formen der Bestattung beziehungsweise auch der Grabpflege. Der Kreis um Rainer Stablo, Bruni Kluß und Rüdiger Luckow wird weiterhin auf der Suche danach sein und freut sich über Unterstützung. In diesem Leserbrief möchte ich meine Kritik am Verhalten von Bürgermeister Andreas Hackethal äußern. Der Bürgermeister hat in einer für mich unangemessenen Weise gegen die Einrichtung eines Bestattungswaldes agiert: durch den Besuch aller Ortsbeiratssitzungen, durch zwei zwölfseitige Beilagen zum Morbacher Amtsblatt und durch Aushänge am Wahllokal. Diese Möglichkeiten hatten die Befürworter nicht – und dies hat sicher auch einige Stimmen gekostet. Der Bürgerentscheid ist ein besonderer Ausdruck von Demokratie – doch die Arbeit von Herrn Hackethal gegen den Bestattungswald hat diese Demokratie beeinträchtigt. Die Frage, wie die Beilagen finanziert wurden, ist für mich auch immer noch nicht beantwortet. An der Berichterstattung des Volksfreundes störte mich, dass beispielsweise die Kostenaufstellung des Bürgermeisters nahezu unkommentiert übernommen wurde und zum Beispiel nicht die Kostenaufstellung von Herrn Stablo gegenübergestellt wurde – oder die Kosten mit anderen kommunalen Bestattungswäldern verglichen wurden. Das empfand ich als einseitig. Das wollte ich an dieser Stelle loswerden. Mein eigenes Motiv für die Befürwortung eines Bestattungswaldes ist übrigens, dass ich Freunde (Verwandte habe ich kaum noch und sie leben nicht hier in der Nähe) nicht mit der Pflege meines Grabes belasten möchte. Ich selbst fahre etwa alle drei Wochen nach Koblenz, um dort das Grab meiner Eltern und meines Bruders zu pflegen – ob ich das in 20 Jahren noch kann, weiß ich nicht. Es ist sicher wichtig, einen Ort des Trauerns zu haben, aber wenn mit diesem Ort nur schwer oder nicht mehr zu bewältigende Pflichten verbunden sind, ist dies kein guter Ort mehr. Martina Kesselheim, Wederath
    http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/kurz/Kurz-BEGRAeBNISKULTUR;art8138,4166719

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